Schloss Mannheim
Bismarckstraße
68161 Mannheim
Karl Theodor und Karl Philipp errichteten das Schloss in drei Bauphasen von 1720 bis 1760. Das Schloss war dann noch bis 1777 die Residenz der Kurfürsten.
Für das Schloss wurden über 60.000 Quadratmeter Fläche umbaut. Der Ostflügel, der Ehrenhof-Ost, der Mittelbau, der Ehrenhof-West, der Süd- und der Westflügel erstrecken sich auf einer Länge von 450m und reihen sich damit ein bei den größten Schlössern Europas. Das im Barock-Stil errichtete Schloss bildet zusammen mit der historischen Innenausstattung ein Gesamtkunstwerk von europäischer Bedeutung.
Das Mannheimer Schoss ist zwar nur der zweitgößte Barockkomplex in Europa hinter Versailles. Jedoch wurde penibel darauf geachtet genau ein Fenser mehr als Versailles zu planen, um den bedeutenden Rang der Kurfürsten am Rhein im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation zu unterstreichen.
Das Schloss bildet Ausgangspunkt und Hauptachse für die Mannheimer Stadtplanung, die Quadratestadt.
Im 2. Weltkrieg wurde das Schloss nahezu vollständig zertört. An einen Wiederaufbau war Anfangs nicht zu denken. Nach heftiger Diskussion über Abriss oder Wiederherstellung, wurde 1947 mit dem Aufbau begonnen, der 2007 mit der Einweihung des Schlossmuseum ein Ende fand.
Bildquellen
Bild Nr:1: Stefanie Eichler






